Finding you, finding me…. ahaaaaa!

20150716_155955Damit ihr wenigstens ein kleines bisschen was zu Lesen habt (und weil ich mich gerade maßlos ärgere, dass – entgegen der Behauptung einer gewissen Blogseite, der Import des alten Blogs hierher eben nicht klappt) bekommt ihr jetzt meinen letzten Eintrag von dort eben hier noch mal: Tadaaaa!

PS: Inklusive meiner unglaublich schlechten Abba-Anspielung…

Sophie Kinsella: Finding Audrey
Engl. Paperback: 12,95 €
Juli 2015
304 S.

INHALT

Audrey hat eine Sozialphobie und kann die Wohnung ihrer Familie nicht verlassen, zudem versteckt sie sich hinter einer dunklen Sonnenbrille. Ihr Bruder Frank, der in einer Onlinespiel-Mannschaft ist, läd seinen Freund Linus nach Hause ein – und verlangt von Audrey, dass sie sich mit Linus abfinden muss. Nach dem ersten Schrecken beginnt Audrey mit Linus Nachrichten auf einem Zettel zu tauschen, nach einigen Tagen wagt sie mit ihm den Weg nach draußen in den Coffeeshop. Mit witzigen Ideen lockt Linus Audrey immer mehr aus sich heraus, und sie verliebt sich in sein Lächeln.

KOMMENTAR

Anfänglich war ich skeptisch, ob Sophie Kinsella den richtigen Ton für eine Teenagerin findet, aber das ist ihr meiner Meinung nach wirklich gut gelungen. Ansonsten ist die Erzählweise wie gewohnt humorvoll und in rasantem Tempo passiert immer Neues.

Mit der Protagonistin Audrey gibt es viele Identifikationspunkte, aber auch für Jungs ist mit Frank einiges geboten. (Was jetzt nicht heißen soll, dass sich nicht auch Mädchen mit ihren Eltern wegen Computerspielen streiten. Been there, done that.)

Mobbing/Bullying ist ein Thema, das Jugendliche beschäftigt, und ich fand es gut, dass Kinsella nicht die Vorfälle selbst, die jede/r Schüler/in schon mal mitbekommen hat, sondern zuerst die davon ausgelösten psychologischen Probleme schildert, so dass der/dem Leser/in Einblick in die Opferseite gegeben wird. Später wird das Verarbeiten und das Darüber-Hinweg-Kommen gezeigt; letzteres sowohl in ernster Umgebung in der Therapie mit Dr Sarah, wie auch in absurden Situationen im Familienleben, die von Audrey erfordert haben, dass sie sich wieder mehr einbringt.

Leichte Abzüge gibt’s von mir für die extrem nervige Mutter und die permanente Schleichwerbung für eine Coffeeshop-Kette. Wer sich einen Computerspielnamen ausdenken kann, hätte sich für einen Kaffeeladen auch einen ausdenken können.

4 von 5 Sternchen.

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2 Gedanken zu „Finding you, finding me…. ahaaaaa!

  1. Ich hab das Buch jetzt auf Deutsch gelesen (auch Leserunde auf LB), und es hat mir ganz gut gefallen. Die Mutter ist nervig, aber hat auch echt für Brüller gesorgt. 😀 In der LR gab’s aber auch einige Leute, die sie nicht mochten.
    Stimmt, die Schleichwerbung für Startralala ist schon heftig. Ob Kinsella dafür ne Provision kriegt? 😉
    Meine Rezi schreibe ich wohl erst nach der Klausurenhorrorwoche.
    Der neue Blog gefällt mir übrigens viel besser als der alte. 🙂
    LG

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    1. Danke! Ich weiß, dass es Zeit war für nen Umzug, aber eigentlich hätte ich das nicht vor September/Oktober in Angriff nehme wollen. Naja, schon passiert. Es ist hier zwar noch etwas ne Baustelle, aber das wird schon noch 🙂

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